Balderschwang

Mit knapp 240 Einwohnern auf 42 km² ist Balderschwang zugleich die kleinste und höchstgelegene selbständige Gemeinde Bayerns. Seinen Beinamen "Bayerisch Sibirien" verdankt der über 1000 Meter hoch gelegene Ort seinem Schneereichtum zwischen Riedbergerhorn und Hochschelpen. Das sonnendurchflutete Balderschwanger Hochtal liegt an Deutschlands höchster Pass-Straße (Riedbergpass 1420 m ü.NN) mit Verbindung ins Vorarlberger Hittisau im Westen des Naturparks.

 

Die Alpflächen sind hier mit Nagelfluhfelsen durchsetzt und überaus strukturreich, was Gründe dafür sind, warum sich unzählige Arten, von der Arnika bis zum Apollofalter, so wohl fühlen. Dessen Schmetterlingsraupe benötigt als einzige Nahrungspflanze den Weißen Mauerpfeffer, welcher noch an vielen Stellen auf den heimischen Nagelfluhfelsen wächst. Der Schmetterling selbst ernährt sich von blumenreichen Alpweiden. In ganz Deutschland und Österreich kommt er nur noch an wenigen Standorten vor.

 

In Balderschwang lohnt es sich, einen Ausflug zur 2000-jährigen Eibe zu machen oder den Wald- und Naturerlebnis-Lehrpfad zu erkunden. Um das "Gold des Naturparks" zu genießen, muss man nur dem Käselehrpfad zu sieben Sennalpen folgen.

 

Balderschwang ist eine der fünf "Hörnerdörfer"-Gemeinden. Gäste profitieren vom gemeinsamen Gäste- und Familienprogramm, das täglich Spaß und Unterhaltung garantiert.

 

 

 

Informationen unter

Gästeinformation Balderschwang

Dorf 16

D - 87538 Balderschwang

Telefon: 0049(0)8328/1056

E-Mail: balderschwang@hoernerdoerfer.de

 

www.balderschwang.de