Interreg Österreich - Bayern

Das Projekt "EVs 31 Regionale Hecken & Co bereichern die Kulturlandschaft im Naturpark Nagelfluhkette" wird durch die Europäische Union im Rahmen des Programms INTERREG Österreich-Bayern intensiv unterstützt.

Weitere Informationen zu INTERREG unter:

Interreg Österreich - Bayern

Evs 31 Regionale Hecken & Co bereichern die Kulturlandschaft im Naturpark Nagelfluhkette

INTERREG V-A Kleinprojekt Österreich - Bayern 2014 - 2020, 18.6.2018 - 30.11.2020

 

Die fortschreitende Intensivierung in den Tallagen macht auch vor der kleinstrukturieren Landwirtschaft im Naturpark nicht halt. Hohe Nitratbelastungen und die häufige Mahd haben negative Folgen für die Biodiversität und die Kulturlandschaft des Naturparks. Landschaftselemente mit hoher ökologischer Bedeutung und zahlreichen Ökosystemfunktionen werden weniger. Zugleich unterliegen die Bewirtschafter auch ökonomischen Zwängen monetärer Art und durch knappe Personal- und Zeitressourcen, denen es Rechnung zu tragen gilt.

Öffentliche Flächen der Gemeinden können einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Vielfalt leisten und als Refugien dienen. Sei es nun im Siedlungsgebiet oder auf Flächen der öffentlichen Hand, die verpachtet werden. Angelegte Blühstreifen und Wildgehölze gehören zu einer Kulturlandschaft, bereichern das Landschaftsbild und dienen der Erholung. Aspekte, denen sich die Gemeinden im Naturpark bewusst sind und die sie erhalten und fördern möchten.

 

Ziel des Projekts ist die Förderung von Landschaftselementen im Naturpark. Das beinhaltet auch bewusstseinsbildende Maßnahmen hinsichtlich des Werts von Landschaftselementen, Wildgehölzen, der genetischen Vielfalt usw. Wichtiger Aspekt des Projekts ist die Verwendung regionalen Saatguts von Spenderflächen aus dem Naturpark und regionaler Wildgehölze. Wildbestände der Wildgehölze werden besammelt und vermehrt. Besammelt, gepflanzt bzw. angelegt werden die Landschaftselemente gemeinsam mit den Volksschülern der Projektgemeinden Sulzberg, Doren und Riefensberg. Das aus dem Projekt gewonnene Wissen fließt über die Bildung für kooperativen Naturschutz in die Naturparkschulen ein.