Wiesen und Weiden der Tallagen

Die Wiesen und Weiden der Tallagen sind das Produkt einer intensiven landwirtschaftlichen Nutzung. Dominierend ist die Milchviehwirtschaft, mit dem Braunvieh als typische Rinderrasse. Schaf- und Ziegenhaltung spielen nur eine sehr untergeordnete Rolle. In den Naturparkgemeinden sind über 25.000 Kühe registriert. Das Jungvieh wird alljährlich zur Übersommerung auf die Alpen getrieben.

 

Ein gelbes Blütenmeer in den Tallagen

Mit der intensiven Nutzung der Wiesen und Weiden kommen nur wenige Arten zurecht. Am auffallendsten ist der Frühjahrsaspekt, wenn der Löwenzahn (Gattung Taraxacum) die Landschaft in ein gelbes Blütenmeer verwandelt. Die Milchwirtschaft ist die Grundlage für zahlreiche kulinarische Genüsse der Region. Insbesondere die verschiedenen Käsesorten aus Rohmilch, allen voran der Bergkäse, zählen zu den Glanzlichtern der heimischen Nahrungsmittelproduktion.

Die höchste Alpdichte in gesamten Alpenraum

Die Alpwirtschaft prägt die Landschaft in den höheren Lagen des Naturparks auf vielfältige Weise. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der abwechslungsreichen, attraktiven und vielfach auch ökologisch wertvollen Kulturlandschaft. Im Vergleich zur Talwirtschaft werden die Flächen relativ extensiv beweidet. Auf über 500 Alpbetrieben übersommern über 14.000 Stück Jung- und fast 3.000 Stück Milchvieh. Das ergibt für den Naturpark die höchste Alpdichte im gesamten Alpenraum.