Solide Handwerks- und Industriebetriebe in den Tälern des Naturparks sind Garant dafür, dass die Bewohner ihr Auskommen nahe der Heimat haben und anspruchsvolle und adäquate Beschäftigung finden. So bleibt die Wirtschaftskraft in der Region und lange Wege werden vermieden.

Ein zentrales Thema im Naturpark stellt die Stärkung der regionalen Holzverarbeitung dar: Vor allem im Bregenzerwald wurden schon mehrere Projekte gestartet – sei es für ansprechende Bauvorhaben mit dem Werkstoff Holz oder auch für die Nutzung in Biomasseheizwerken.

Viele kleinere Dörfer und Weiler sind, neben den größeren Orten, charakteristisch für die Landschaft rund um die Nagelfluhkette. Diese natürliche Siedlungsstruktur ist der Rahmen für eine zeitgenössische Holzbaukunst, die über die Allgäuer und vor allem Vorarlberger Grenzen hinaus einen hervorragenden Ruf genießt.

Ein feinsinniger Umgang mit Material und Maßstab sowie die Verbundenheit zur Region und zu ihren Baustoffen kennzeichnet die für das Naturparkgebiet typische Architektur – ebenso aber auch die vielen traditionsreichen Holzbauten, die das ländliche Bild der Region prägen.

Ökonomische und ökologische Innovationen sind neben der ideenreichen Planung und Umsetzung mit dem heimischen Handwerk, insbesondere dem hochentwickelten Holzbau, bezeichnend für das Bauwesen. So gibt es rund um die Nagelfluhkette inzwischen zahlreiche Bauten, die tolle architektonische Akzente setzen.