Dein Freiraum. Mein Lebensraum.

Die Kampagne "Dein Freiraum. Mein Lebensraum" trägt viele Mosaiksteinchen zusammen, um den Konflikt zwischen Mensch und Natur im Oberallgäu zu entschärfen. Der Mensch wird immer mehr zu einem flächendeckenden Teil unserer Natur- und Kulturlandschaft. Konflikte zwischen Freizeitnutzern und sensiblen Elementen unserer Kulturlandschaft sind somit vorprogrammiert, insbesondere in einem biotop- und artenreichen Naturraum wie dem Allgäu und dem Bregenzerwald.

Die breit angelegte Aufklärungskampagne "Dein Freiraum. Mein Lebensraum. Verantwortungsvoll in der Natur unterwegs." soll deshalb die Menschen im Oberallgäu über die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur- und Kulturlandschaft informieren und für die Bedürfnisse der schützenswerten Tiere und Pflanzen sensibilisieren. Konkrete Verhaltenstipps und Empfehlungen für naturverträgliche Ski- und Schneeschuhtouren vor Ort helfen dabei, die Konflikte zwischen Freizeitnutzern und störanfälligen Arten auf ein Minimum zu reduzieren. Der Wunsch nach persönlichem Freiraum in einem sensiblen Lebensraum ist möglich, wenn wir verantwortungsvoll mit dem Naturraum, in dem wir uns bewegen, umgehen.

Mehr Informationen unter

www.freiraum-lebensraum.info

zum Flyer - Sommer

zum Flyer - Winter

Wer sich im Winter an die folgenden drei Verhaltensregeln hält, trägt bereits viel dazu bei, dass einem Miteinander von Mensch und Tier nichts im Wege steht:

Regel 1: Bleib auf den Wegen und folge den markierten Routen!

Wer auf den ausgewiesenen Wegen bleibt, ist für die Wildtiere berechenbar und wird deshalb in der Regel nicht als Gefahr empfunden.

Regel 2: Respektiere die Schutzgebiete!

Schutzgebiete sind in unserer Landschaft wichtige Rückzugsräume für störanfällige Tierarten. Gerade im Winter, wenn unsere Wildtiere bei Kälte und Nahrungsmangel ein Leben am Limit führen, helfen ihnen diese Ruheräume, Energie zu sparen und diese Zeit des Mangels zu überleben.

Regel 3: Bitte meide möglichst die Dämmerungsstunden!

Viele Tiere nutzen im Winter die Morgen- und Abenddämmerung zu überlebenswichtigen Nahrungsaufnahme und reagieren dann besonders sensibel auf Störungen.